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Tennisellenbogen (Epicondylitis)
Handchirurgie
Nicht nur Tennisspieler – nomen est omen – trifft es, die Epicondylitis humeri radialis, wie der genaue Fachterminus lautet. Generell resultiert der so genannte Tennisellenbogen aus einer dauerhaften Überbeanspruchung des Ellenbogengelenks bzw. aus Dauerbelastungen mit besonderer Belastung der Strecker, bedingt durch zu intensive sportliche Betätigung oder gelegentlich auch aus beruflichen Gründen. Es entstehen minimale Verletzungen, kleine Risse in den Sehnen, die mit der Zeit entzündliche Reaktionen hervorrufen können.

Typische Symptome: Insbesondere bei Gelenkbewegung oder Druck vom Ellenbogenbereich ausgehende, den ganzen Arm durchziehende Schmerzen. Es treten zudem meist heftige Schmerzen beim Formen einer Faust auf. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass die Muskeln, die für das Bewegen von Fingern und Handgelenk zuständig sind, Ihren Ursprung zum Teil an dem kleinen Knochenvorsprung an der Außenseite des Ellenbogens haben.

Die Behandlung
Wenn Ruhigstellung und entzündungshemmende Medikamente nicht die gewünschten Resultate bringen, hilft bei hartnäckigen Fällen nur ein operativer Eingriff. Das heute gängige Operationsverfahren, das in immerhin 70% aller Fälle sehr gute Resultate erbringt, ist die Denervierungsoperation nach Wilhelm. Hierbei handelt es sich um eine gezielte Schmerznervenausschaltung im Ursprungsgebiet der Streckmuskulatur. Nach der Operation wird eine 2-wöchige Ruhigstellung in Oberarmschiene erforderlich. Daran schließt sich eine krankengymnastische Übungsbehandlung an.
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