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| Handgelenksganglion (Überbein) |
Beim Überbein am Handgelenk handelt es sich um eine Ausbuchtung
der Handgelenkskapsel, die mit Sekret gefüllt ist. Das Handgelenksüberbein
ist eine relativ häufige Krankheit, die sich teilweise auch von
selbst wieder zurückbilden kann. Vorrangig betroffen sind Mädchen
und Frauen mit sehr lockerem Bindegewebe, erkennbar an stark überstreckbaren
Gelenken, eine entsprechende Überbelastung durch Sport oder Arbeit
kann ihr übriges dazu beitragen. Das Handgelenksganglion ist
in der Regel wenn unbelastet nicht schmerzhaft und damit
in den meisten Fällen rein kosmetisch störend.
Die Behandlung
Bei einem auch im Ruhezustand schmerzhaften Ganglion kann Punktieren,
d. h. Absaugen des Sekrets mittels einer Kanüle, für meist
jedoch nur vorübergehende Linderung sorgen. Bei einem konsequent
operativen Eingriff in örtlicher oder allgemeiner Narkose wird
das entsprechende Gewebe entfernt. Sind hiervon jedoch größere
Teile der Handgelenkskapsel betroffen, muss der handchirurgisch versierte
Operateur den Defekt plastisch verschließen bzw. ersetzen.
Nach dem Eingriff ist es erforderlich, für 2 Wochen einen festen
Verband anzulegen. Anschließend ist eine selbständige oder
krankengymnastische Übungsbehandlung empfehlenswert. |
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