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Falschgelenkbildung
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Der Mediziner spricht von Pseudarthrose, wenn nach einer Fraktur eine knöcherne Heilung ausbleibt. Es kann zur Abdeckelung und Verschiebung der Fragmente sowie eventuell zudem zur Verformung des Kahnbeins kommen. Kahnbein-Pseudarthrosen entstehen häufig aufgrund der schlechten Gefäßversorgung des Kahnbeins. Zu den typischen Symptomen zählen neben Schmerzen Weichteilschwellungen, Funktionsbehinderung und Kraftminderung des Handgelenks.

Damit Sie wieder kräftig zupacken können, sind je nach Pseudarthrosetyp unterschiedliche Operationsverfahren nötig, um das Kahnbein zu stabilisieren und dessen Form wiederherzustellen: unter anderem werden hierbei Fragmente entfernt und gegebenenfalls eingebrachtes Knochengewebe (Entnahme vom Beckenkamm) mittels Herbertschraube fixiert.

In der Nachbehandlung erfolgt dann, in Abhängigkeit von der durch die Operation erreichten Stabilität, eine Ruhigstellung von ca. 4 bis 12 Wochen.
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