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>> Handchirurgie |
| Handzeichen |
Die Hände des Menschen, ein wahres Kunstwerk der Natur: 27 Knochen, 40 Muskeln, Nerven, Schweißdrüsen & Co sorgen für umfassende Fähigkeiten. Gesunde Hände ermöglichen eine gewisse Fingerfertigkeit mit mehr oder weniger ausgeprägtem Fingerspitzengefühl, darüber hinaus gelten sie auch als „soziale Werkzeuge“.
Hände verraten nicht nur das wahre Alter, hier lassen sich zudem viele Krankheiten des Körpers sozusagen fassbar machen: Rheuma ist dabei nur ein greifbares Exempel. Selbst auch Krankheiten wie Herzinsuffizienz hinterlassen ihre unübersehbaren Zeichen beispielsweise in Form von breiten, uhrglasmäßigen Nägeln.
Doch Hände werden auch selber krank. Die einzelnen Strukturen
der Hand - wie Knochen, Gelenke, Sehnen, Nerven, Blutgefäße,
Haut und Muskeln - können dabei jeweils einzeln oder auch in
entsprechender Kombination erkranken bzw. verletzt werden oder fehlgebildet
sein - der Hand kommt damit ihre notwendige Beweglichkeit, ihr
Feingefühl und sensibler Tastsinn abhanden.
Die oberste Aufgabe der Handchirurgie ist es, die ureigene Beweglichkeit,
Kraft und Stabilität sowie Sensibilität der Hand (wieder-)
herzustellen bzw. zu erhalten. Schonende moderne Operationstechniken
machen es dabei erfreulicherweise heute möglich, selbst feinste
Nerven, Arterien und Venen beispielsweise mittels Mikrochirurgie zu
rekonstruieren.
Ihre Prof. Dr. med. Wüstner-Hofmann
Klinik Rosengasse
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