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| Bauchdeckenplastik
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Wenn der Bauch nach Schwangerschaften oder Diäten seine Form
verloren hat, kann eine Bauchdeckenstraffung diese unschönen
Veränderungen auf Dauer beheben. Eine Fettabsaugung kann ggf.
ergänzend eingesetzt werden.
Um die Bauchdecke zu straffen, wird der Schnitt parallel zur Schamhaargrenze
angelegt. Zu den Seiten hin steigt er leicht bogenförmig bis
zu den Hüftknochen an. So sind spätere Narben möglichst
wenig sichtbar. Der Nabel wird umschnitten. Die Bauchhaut wird über
den Muskeln ggf. bis zum Rippenbogen gelöst und gestrafft, der
Hautüberschuss entfernt und bei schwacher Bauchwand zusätzlich
die Muskelschicht vernäht. Der verbliebene Nabel wird neu eingepasst.
Die Beseitigung einer sogenannten Fettschürze, einer hängenden
Wulst aus Haut und Fettgewebe am Unterbauch, erfolgt ohne Korrektur
des Bauchnabels und hat einen geringeren Straffungseffekt.
Nach der OP gilt für 24 Stunden absolute Bettruhe. Für mindestens
4 Wochen muss eine Bauchbandage getragen werden, danach sollte ein
Kompressionsmieder für ca. 3 Monate getragen werden. Größere
Anstrengungen oder schweres Heben sind während dieser Zeit zu
vermeiden. |
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