Bauchdeckenplastik

Wenn der Bauch z.B. nach Diäten seine Form verloren hat, kann eine Bauchdeckenstraffung diese unschönen Veränderungen auf Dauer beheben.

Eine Fettabsaugung kann ggf. ergänzend eingesetzt werden. Um die Bauchdecke zu straffen, wird der Schnitt parallel zur Schamhaargrenze angelegt. Zu den Seiten hin steigt er leicht bogenförmig bis zu den Hüftknochen an. So sind spätere Narben möglichst wenig sichtbar.

Die Bauchhaut wird über den Muskeln ggf. bis zum Rippenbogen gelöst und gestrafft, der Hautüberschuss entfernt und bei schwacher Bauchwand zusätzlich die Muskelschicht vernäht. Der verbliebene Nabel wird neu eingepasst.

Die Beseitigung einer sogenannten Fettschürze erfolgt ohne Korrektur des Bauchnabels und hat einen geringeren Straffungseffekt.

Fakten:

Klinikaufenthalt: 4 - 6 Tage

Behandlungs- | OP-Dauer: ca. 1,5 Stunden

Narkoseart: Vollnarkose

Gesellschaftsfähig: nach ca. 14 Tagen

Wissenswert: Nach der OP gilt für 24 Stunden absolute Bettruhe. Für mindestens 4 Wochen muss eine Bauchbandage getragen werden, danach sollte ein Kompressionsmieder für weitere 2 Monate getragen werden. Größere Anstrengungen oder schweres Heben sind während dieser Zeit zu vermeiden.


Als langjähriges Mitglied und ehemaliger Präsident der Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch Plastische Chirurgie Deutschlands empfehle ich Ihnen den Behandlungsratgeber der DGÄPC zu dem Thema Bauchdeckenstraffung als PDF.