Schweißdrüsenabsaugung

Schwitzen bei Körperlicher Anstrengung, beim Sport und bei Hitze ist normal. Es reguliert die Hauttemperatur und verhindert das Austrockenen der Haut.

Bei manchen Menschen ist jedoch der normale Regelmechanismus gestört d.h. sie schwitzen übermäßig ohne körperlichen oder psychischen Stress. Diese krankhafte übermäßige Schweißbildung nennt man „Hyperhidrose“.

Ständig wiederkehrende Schweißflecken mit Geruchsbildung verursachen einen zunehmend hohen Leidensdruck wenn die üblichen Mittel wie Körperhygiene und Deodorant und häufiges Kleiderwechseln versagen.

Am häufigsten betroffen sind die Achseln. Hier gibt es inzwischen unterschiedliche Behandlungsmethoden:

 

  • Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A
  • Laserverödung der Schweißdrüsen
  • Absaugen der Schweißdrüsen

 

Fakten:

 

Klinikaufenhalt: entfällt 

Behandlungs- | OP-Dauer: bei Botox und Laserbehandlung ca. 20 – 30 Min., bei Absaugung ca. 1 Std.

Narkoseart: Botox und Laserbehandlung meist ohne Betäubung, Absaugung in örtlicher Betäubung oder Kurznarkose

Gesellschaftsfähig: sofort, körperliche Belastung nach Absaugung eingeschränkt für wenige Tage

  

Als langjähriges Mitglied und ehemaliger Präsident der Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch Plastische Chirurgie Deutschlands empfehle ich Ihnen den Behandlungsratgeber der DGÄPC zu dem Thema Schweißdrüsenbehandlung als PDF.